BrustvergrößerungSilikonbrüste: Körperreaktion

24. September 20210

Die Reaktion des Körpers auf Implantate

Die natürliche Reaktion auf jeden Fremdkörper ist seine Abstoßung. Der Grad der Abstoßung hängt teilweise von der Biokompatibilität des Materials ab, aus dem der Fremdkörper besteht. Je größer die biologische Verträglichkeit, desto weniger wird die Abstoßungsreaktion geäußert.

Wissenschaftler forschen ständig an neuen Materialien zur biologischen Verträglichkeit mit dem menschlichen Körper. Derzeit ist Silikon das gebräuchlichste biokompatible Material, das zur Herstellung von Brustimplantaten und Gewebedilatatoren verwendet wird.

Um die Oberfläche des Implantats bildet der Körper Narbengewebe aus Kollagenfasern – die sogenannte Kapsel. Die Kapselbildung ist eine normale Reaktion auf jede Art von Implantat.

Bei einigen Frauen kann sich die Kapsel zusammenziehen, was zu einer sogenannten Kontraktur führt. Eine Kapselkontraktur führt zu einer Verhärtung oder Verhärtung der Brüste, die Beschwerden oder Schmerzen verursacht. Die spezielle strukturierte Oberfläche der Implantate verändert jedoch ihre Interaktion mit dem Körper, was die Möglichkeit einer Kapselkontraktur verringert. Dadurch fühlt sich die Silikonbrust nicht anders an als die echte.

Techniken zur Implantatinsertion

Es gibt drei übliche Schnitte, die verwendet werden, um ein Brustimplantat zu platzieren: die Brust-, Warzen- oder Achselschnitte. Bei jedem dieser Einschnitte wird das Implantat entweder unter dem Muskel (über der Brust) oder unter der Brust (zwischen Brust- und Brustmuskulatur) platziert.

Nicht jede oben beschriebene Art von chirurgischer Inzision und Implantationsstelle ist für jede Frau geeignet. Sie sollten sich jedoch dieser Möglichkeiten bewusst sein und sie mit Ihrem Arzt besprechen. Gemeinsam müssen Sie die für Sie beste Kombination finden.

Entlang der Hautfalte unter der Brust wird ein Unterbrustschnitt vorgenommen, durch den das Implantat eingesetzt wird. Gleichzeitig wird das brusteigene Gewebe minimal geschädigt und die postoperative Narbe wird durch eine Hautfalte unter der Brust verdeckt.

Bei einem Brustwarzenzugang wird entlang der Linie der pigmentierten Haut, die die Brustwarze umgibt, ein Schnitt gemacht. Durch diesen Schnitt wird ein Implantat eingesetzt. Die postoperative Narbe ist in diesem Bereich kaum wahrnehmbar.

Für den axillären Zugang wird das Implantat durch einen Schnitt in der Achselhöhle eingebracht.

Bei hängenden Brüsten können die Patientinnen zusätzlich zur Implantation eine Mastopexie (Bruststraffungsoperation) durchführen.

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