GelenkeEntzündung im knie

4. Januar 20220

Schmerzen durch Nervenschäden

Seltener können Gelenke vor dem Hintergrund von Erkrankungen des Nervengewebes schmerzen. In der Regel sind die Schmerzen in solchen Fällen stechend und es können sich Stechen, Taubheitsgefühl und Kribbeln im Knie entwickeln.

  • Neuritis ist eine entzündliche Pathologie, die Nerven in einem oder mehreren Bereichen betrifft. Bei Neuritis verspürt der Patient einen stechenden Schmerz und verliert an Sensibilität, manchmal nimmt die Beweglichkeit ab, die Extremität zieht sich unwillkürlich am Knie zusammen.
  • Nerveneinklemmungen sind eine häufige Folge von entzündlichen Erkrankungen, Neoplasien und Verletzungen. Körperlicher Druck auf die Nervenwurzeln verursacht brennende Schmerzen, Taubheitsgefühl, eingeschränkte Beweglichkeit und sogar vollständige Lähmung.

Bei systemischen Pathologien ist es notwendig, die Behandlung so früh wie möglich zu beginnen und einen geeigneten Arzt aufzusuchen. Aufgrund der anatomischen Komplexität des Kniegelenks können die Ursachen für Schmerzen vielfältig sein. Dabei kann das Problem auf unterschiedlichen Ebenen liegen – Untersuchung und Therapie erfordern einen integrierten Ansatz und die Arbeit eines eingespielten Spezialistenteams unter Leitung eines Neurologen. Auch Osteopathen spielen eine wichtige Rolle bei der Behandlung. Die osteopathische Medizin behandelt Schmerzen als Folge von Fußproblemen, Fehlstellungen der Beckenknochen, postoperativen Einflüssen auf die Biomechanik des Kniegelenks, Fehlstellungen des Meniskus und sogar viszeralen Bauchbeschwerden. Dies geschieht häufig vor dem Hintergrund einer Verletzung der Mechanik des Kiefergelenks – ein Problem, das auf den ersten Blick überhaupt nichts mit dem Knie zu tun hat.

So sieht die Osteopathie bei Knieschmerzen aus

Aus der Sicht der osteopathischen Medizin führt jede Verletzung zu einer Dysfunktion des physischen Gleichgewichts des Körpers und zu seiner Verzerrung. Dadurch werden die Belastungen der Gelenke nicht gleichmäßig verteilt, was zur Grundlage für schmerzverursachende Erkrankungen wird. In diesem Fall kommt es nicht nur im Bereich des ursprünglichen Problems, sondern auch in anderen Bereichen zu einer Verletzung des Blutflusses und der Nervenregulation. Blockaden und Kompressionen im Körper führen zu ungleichmäßigen Spannungen in den Muskelketten – den gegenseitigen Verbindungen der Muskeln, die für die räumliche Lage des Körpers verantwortlich sind. Dies führt zu einer Störung der normalen Gelenkbewegung und zu pathologischen Veränderungen. Schließlich können Gelenkverletzungen selbst direkt Schmerzen und Entzündungen verursachen.

Osteopathische Korrektur:

  • beseitigt Schmerzen;
  • stellt die Durchblutung und den Lymphfluss in den Weichteilen des Knies wieder her;
  • entspannt Muskeln und Faszien;
  • normalisiert Stoffwechsel und Hormone;
  • stellt die anatomische Beweglichkeit der Knie wieder her.

Die Arbeit mit Weichteilen normalisiert den Blut- und Lymphfluss. Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung der Ernährung von Knochen und Gelenken, in denen keine Gefäße vorhanden sind, daher ist die einzige Nährstoffquelle in ihnen nur das umliegende Gewebe.

Die Verbesserung der Knochenernährung wiederum lindert Schmerzen und beschleunigt die Beseitigung pathologischer Prozesse. Der Aufprall ist schmerzfrei und sicher. Bei richtiger Wahl der osteopathischen Technik lindert der Spezialist auch schwere Verstöße.

Es liegt auf der Hand, dass jede Funktionsstörung des Körpers, sei es Rücken- oder Magen-Darm-Probleme, ein wesentlicher Faktor für die Entstehung von Schmerzen sein kann. Knieprobleme sind oft mit Beckendysfunktionen und mit Ellbogen oder Händen verbunden – mit einer Störung der normalen Funktion der Brust und der Halswirbelsäule. Die Aufgabe des Osteopathen besteht genau darin, diese Dysfunktionen zu beseitigen, das Muskelgleichgewicht wiederherzustellen und die Gelenkbiomechanik zu normalisieren. Und erst danach beginnt er direkt mit dem Gelenk selbst zu arbeiten. Die Behandlung erfolgt mit Hilfe sanfter manueller Eingriffe, die Verspannungen lösen und die Beweglichkeit wiederherstellen. Infolgedessen schmerzen die Knie nicht mehr, das Gelenk beginnt voll zu funktionieren, die Voraussetzungen für die Entwicklung der Pathologie sind beseitigt.

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