GelenkeGelenkbeschwerden

1. Januar 20220

Die Beziehung zwischen Krankheit und Gelenktyp

Es gibt ein bestimmtes Muster, welches Gelenk von welcher Pathologie betroffen ist. Einige von ihnen haben sogar ihre eigenen spezifischen Namen.

So kann beispielsweise das Kniegelenk in jedem Alter betroffen sein, unabhängig von Geschlecht und Beruf des Patienten. Aber die Niederlage des Meniskus und der Kreuzbänder ist bei Sportlern häufiger. Gonarthrose – bei älteren Menschen. Arthritis infektiösen Ursprungs – bei Kindern.

Schmerzen im Schultergelenk können durch Schulter-Skapula-Periarthritis, zervikale Osteochondrose, Osteoarthritis verursacht werden.

Das Ellenbogengelenk ist durch eine Schädigung des periartikulären Gewebes gekennzeichnet – Epicondylitis oder „Tennisellenbogen“, „Golferellenbogen“.

Bei älteren Menschen ist das Hüftgelenk häufiger betroffen. Als Folge von Osteoporose und Coxarthrose besteht die Gefahr einer Schenkelhalsfraktur.

Schmerzen in den kleinen Gelenken der Hände und Füße werden bei rheumatoider, psoriatischer, gichtartiger Arthritis beobachtet.

Trotz der spezifischen Manifestationen verursacht die Diagnose einer Gelenkpathologie jedoch häufig Schwierigkeiten, die mit einem späten Behandlungsbeginn und dem Risiko von Komplikationen verbunden sind.

Symptome und Diagnose

Zu den Beschwerden, die Patienten mit Gelenkpathologien stören, gehören:

  • Schmerzen;
  • Schwellungen und Schwellungen;
  • Formänderung;
  • Steifigkeit der Bewegung;
  • Unfähigkeit, den normalen Bewegungsumfang auszuführen.

Ärzte nennen sie Gelenksyndrom. Ärzte nennen sie Gelenksyndrom. Es ist auch möglich, dass Hautrötungen, Hautausschläge und dichte Knötchen auftreten. Von den Allgemeinsymptomen klagen Patienten oft über einen Temperaturanstieg im Bereich der Läsion oder des gesamten Körpers, erhöhte Müdigkeit.

Sie haben vielleicht bemerkt, dass all diese Symptome in fast jeder Gelenkpathologie zu finden sind. Daher ist es unmöglich, nur aufgrund Ihrer Beschwerden eine eindeutige Diagnose zu stellen – Sie benötigen eine Untersuchung und Konsultation mit einem Arzt.

Bei der Untersuchung des Patienten achtet der Arzt nicht nur auf seine Beschwerden. Um eine genaue Diagnose zu stellen, ist es wichtig, den Zeitpunkt ihres Auftretens zu kennen, welches Gelenk betroffen ist, eines oder mehrere davon, ob diese Läsion symmetrisch ist und andere Faktoren.

Schauen wir uns jedes Symptom genauer an:

Schmerzen:

Es kommt in fast jeder Pathologie vor. Ärzte unterscheiden mehrere Arten davon:

  • Entzündlich – verstärkt sich gegen Morgen nach einer Ruhephase. Typisch für rheumatoide, juvenile, gichtartige Arthritis, Spondyloarthritis.
  • Mechanisch – tritt bei körperlicher Anstrengung oder einer Veränderung der Körperhaltung auf, oft am späten Nachmittag, verschwindet nach Ruhe. Typisch für Osteoarthritis, Osteoarthritis, Osteochondrose, Pathologie des periartikulären Gewebes.
  • „Start“ – tritt in den ersten 15-20 Minuten körperlicher Aktivität nach einer Ruhephase auf. Typisch für Arthrose.
  • „Blockade“ – verursacht durch Einklemmen im Gelenkraum eines Knorpelfragments, wodurch das Gelenk „keilt“. Kann von knirschenden Geräuschen begleitet werden. Tritt bei Arthrose auf.
  • Konstant – es bleibt, unabhängig von der Belastung und Tageszeit, kann nachts zunehmen. Typisch für Osteochondropathie, Osteomyelitis, Tumore und Tuberkulose der Knochen.

Anzahl betroffener Gelenke:

  • Eine (Monoarthritis): mit juveniler, gichtischer, psoriatischer Arthritis.
  • Zwei-Vier (Oligoarthritis): mit rheumatoider Arthritis, Spondyloarthritis.
  • Mehr als vier (Polyarthritis): mit rheumatoider, gichtartiger Arthritis.

Symmetrie der Läsion:

  • Symmetrisch: für rheumatoide Arthritis.
  • Asymmetrisch: bei Spondyloarthritis, Gicht, Osteoarthritis.
  • „Wandern“: mit Gicht.

Morgensteifigkeit in den Gelenken:

Es wird vom Patienten als Unmöglichkeit und Anspannung der Bewegung empfunden. Es passiert morgens und ist mit der Ansammlung von Flüssigkeit in der Gelenkhöhle über Nacht verbunden. Typisch für rheumatoide Arthritis, Spondyloarthritis.

Auch auf allgemeine Beschwerden achtet der Arzt:

  • Erhöhte Körpertemperatur;
  • Rötung der Haut, das Vorhandensein eines Hautausschlags;
  • – Schäden an inneren Organen.

Für eine genaue Diagnose sind Laboruntersuchungen (Blut-, Gelenkflüssigkeitsanalyse) und instrumentelle Untersuchungen (Röntgen, CT, MRT, Ultraschall) erforderlich.

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