Hüftersatz

1. Oktober 20210
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Moderne medizinische Technologien helfen, körperliche Aktivität wiederherzustellen, Hilflosigkeit und schwächende Schmerzen zu lindern, die unweigerlich mit schweren Erkrankungen des Bewegungsapparates einhergehen. Aufgrund der klinischen Erfahrung kann man sagen, dass die meisten Probleme mit dem Hüftgelenk (HJ) ausschließlich durch eine Operation behoben werden können. Die häufigste und effektivste Intervention bei verschiedenen Erkrankungen des Hüftgelenks ist heute die Endoprothetik.

Chirurgie

Eine Hüftersatzoperation ist erforderlich, um beschädigte Gelenkkomponenten zu entfernen und durch eine künstliche Struktur – eine Endoprothese – zu ersetzen. Das Implantat hat eine anatomische (natürliche) Form und bietet den vollen Bewegungsumfang, der für ein gesundes Hüftgelenk charakteristisch ist. Der Hauptzweck einer solchen Operation besteht darin, Schmerzen zu beseitigen und die Mobilität vollständig wiederherzustellen.

Die Endoprothetik der Gelenke ist die optimale Lösung bei starken Schmerzen, anhaltender Einschränkung der Funktionalität des Hüftgelenks, Unwirksamkeit therapeutischer Techniken und erheblicher Einschränkung der motorischen Aktivität. Direkte Indikationen für Endoprothetik sind:

  • Degenerative Veränderungen im Stadium der totalen Zerstörung. Die häufigste Pathologie, insbesondere in der höheren Altersgruppe, ist die Arthrose oder Coxarthrose des Hüftgelenks. Ein Gelenkersatz in einer solchen Situation ist die einzige Möglichkeit, den Patienten wieder voll aktiv zu machen.
  • Traumatische Knochendeformitäten, Schenkelhalsfraktur bei gerontologischen Patienten.
  • Pathologien der intrauterinen Bildung: Dysplasie der Gelenke, angeborene Hüftluxation.
  • Intraartikuläre Frakturen.
  • Posttraumatische falsche Gelenke (Pseudarthrose).
  • Spondylitis ankylosans (Spondylitis ankylosans).
  • Avaskuläre, aseptische Nekrose des Hüftkopfes.
  • Neoplasmen.

Auch bei unbedingter Indikation zur Totalendoprothetik kann eine operative Behandlung grundsätzlich kontraindiziert sein, da bei Vorliegen bestimmter Faktoren schwerwiegende Komplikationen bis hin zum Tod nicht ausgeschlossen sind. Unter folgenden Bedingungen wird kein chirurgischer Eingriff durchgeführt:

  • Völliger Mangel an unabhängiger motorischer Aktivität.
  • Schwere Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße.
  • Chronisches Atemnotsyndrom (extrem).
  • Akute Thrombophlebitis.
  • Chronische Infektionsherde im Körper.
  • Geschichte der Sepsis.
  • Muskelparese auf der Seite, wo Prothetik erforderlich ist.
  • Eine signifikante Abnahme der Knochenmineraldichte (Osteopenie).

Psychische Erkrankungen, die eine Verletzung des Rehabilitationsprozesses hervorrufen können. Hüftoperationen werden häufiger durchgeführt, wenn ein Ersatz der Hüftgelenke bei Coxarthrose und Frakturen erforderlich ist.

Arthrose Behandlung

Arthrose ist eine Krankheit, die sich langsam entwickelt und selten zu schweren Behinderungen führt. Die Gefahr besteht darin, dass sich periodisch entzündliche Prozesse entwickeln. Daher wurde in den letzten Jahren eine Krankheit wie Osteoarthritis oder Osteoarthritis (OA) unterschieden, je nachdem, welcher Prozess im Gelenk vorherrscht – degenerativ-dystrophisch oder entzündlich.

OA ist die Ursache für eine schwere Funktionsstörung der Extremität. Klinische und radiologische Stadien der Arthrose nach der Kellgren-Lawrence-Klassifikation:

  • Null. Der Patient verspürt Unbehagen, manchmal Schmerzen beim Gehen. Auf dem Röntgenbild gibt es keine Veränderungen.
  • Anfänglich (zweifelhaft). Der Patient ist besorgt über mäßige dumpfe Schmerzen bei längerem Gehen, manchmal ein leichtes Knirschen beim Beugen der Extremität. Im Röntgenbild: leichte Einengung des Gelenkspalts, kleine Bereiche mit marginalen Knochendefekten.
  • Hell. Der Schmerz nimmt zu, tritt morgens mit kurzfristiger Steifheit auf, nimmt mit Bewegung zu. Auf dem Röntgenbild Grad 2 sieht man: eine deutliche Einengung des Gelenkspalts und einzelne Knochenwucherungen (Osteophyten) entlang der Ränder der Gelenkflächen.
  • Moderat (degenerativ). Es gibt ein nächtliches Schmerzsyndrom. Knochen und Muskeln schmerzen. Manchmal schwillt das Gelenk leicht an, der Schmerz nimmt zu (ein Zeichen einer Entzündung). Im Röntgenbild: noch stärkere Einengung des Gelenkspalts und Osteophytenwachstum; erhöhte Knochendichte (Osteosklerose).

Schwer (verformt). Der Schmerz ist konstant, schmerzt, wird durch Bewegung verschlimmert, ein grobes Knirschen, wenn das Glied gebeugt wird, Muskelatrophie und Deformität. Auf dem Röntgenbild: Der Gelenkspalt ist stark verengt, die Ränder der Gelenkfläche sind deutlich gewachsen, was zu einer Veränderung der Struktur und Deformität des Gelenks geführt hat. Lesen Sie mehr über deformierende Arthrose in diesem Artikel.

Degenerative Erkrankungen zeichnen sich durch einen langsam progredienten Verlauf aus. Die Verstärkung des Schmerzsyndroms tritt bei feuchtkaltem und windigem Wetter sowie beim Auftreten von Entzündungen auf. Entzündungsprozesse verlaufen mit einer leichten Schwellung und einer mäßigen Schmerzsteigerung.

In der Regel ist der Entzündungsprozess aseptisch, aber bei Vorhandensein von Infektionsherden und chronischen Erkrankungen ist eine Infektion möglich. Wenn bei Arthrose Entzündungssymptome auftreten, ist es daher besser, einen Arzt aufzusuchen.

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