Kniearthroskopie dauer

2. Oktober 20210
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Aus dem Lateinischen übersetzt wird der Begriff „Arthroskopie“ mit „Blick in das Gelenk“ übersetzt. Die Arthroskopie der Kniegelenke ist eine minimal-invasive Operation, bei der der Arzt das Gelenk von innen untersucht, den Zustand der anatomischen Strukturen beurteilt und gegebenenfalls eine Behandlung durchführt.

Arthroskopische operation

Die Kniearthroskopie wird mit einem speziellen Instrument durchgeführt – einem Arthroskop. Es ist eine Kombination aus lichtleitenden Glasfasern, Zoomobjektiven und Fernsehkameras, die in einem 4-mm-Rohr montiert sind. Die Ansicht des Operationsfeldes wird auf einem Fernsehbildschirm dargestellt. Zusammen mit dem Arthroskop verwendet der Arzt mikrochirurgische Instrumente, mit deren Hilfe bei Bedarf an den Knien operiert wird.

Der Chirurg macht mehrere Schnitte von 0,5-1 cm Länge, durch die das Arthroskop und die mikrochirurgischen Instrumente eingeführt werden. Um das Gewebe zu verteilen und eine gute Sicht zu gewährleisten, wird die Gelenkkapsel mit einer speziellen sterilen Flüssigkeit gefüllt.

Durch Verschieben des Arthroskops kann der Arzt den Zustand der Synovialmembran (der Gelenkflüssigkeit produzierenden Innenfläche der Gelenkkapsel), des Knorpels und der Menisken beurteilen und gegebenenfalls die betroffenen Strukturen entfernen oder rekonstruktive Operationen durchführen.

Arthroskopie des Knies

Die Arthroskopie des Kniegelenks kann sowohl zu diagnostischen als auch zu therapeutischen Zwecken durchgeführt werden. Einerseits ist die Operation als diagnostisches Verfahren – wenn auch endoskopisch – viel traumatischer als beispielsweise die MRT. Auf der anderen Seite ermöglicht ein solcher Eingriff dem Chirurgen, buchstäblich (mit speziellen Sonden) alle Details des Gelenks zu untersuchen, den Zustand des Gewebes, die Intensität der Entzündung, die Tiefe der Schädigung und andere Merkmale des pathologischen Prozesses zu beurteilen.

Bestätigt sich die angebliche Diagnose, wird aus dem diagnostischen Verfahren sofort ein therapeutisches. Der Chirurg kann den beschädigten Meniskus entfernen, die gerissenen Bänder durch ein synthetisches Transplantat ersetzen, den verletzten oder degenerativ veränderten Gelenkknorpel abschneiden und so die Voraussetzungen für die Regeneration schaffen. Diese Knieoperation kann sowohl in Vollnarkose als auch in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Melden Sie sich zu einem Beratungsgespräch bei einem orthopädischen Traumatologen an und entscheiden Sie, welche Behandlungsmethode für Sie die richtige ist.

Für eine aussagekräftige Diagnostik führt der Facharzt den Arbeitstubus des Gerätes über ein Mikroportal in das Gelenk ein, in das ein System aus ultrastarken Linsen, einer leistungsstarken Lichtquelle und einem digitalen Videoaufzeichnungsgerät montiert ist. Alle Strukturen, die das Arthroskop „sieht“, werden „live“ auf dem Bildschirm visualisiert und das Bild kommt mehrfach vergrößert an. Der Arzt kann den genauen Ort der Verletzung oder degenerativen Veränderungen finden, die Art der Pathologie und den Schweregrad bestimmen und Maßnahmen ergreifen.

Es ist erwiesen, dass die Arthroskopie allen bestehenden diagnostischen Verfahren überlegen ist. Es zeigt von innen alle strukturellen Einheiten der Knochenverbindung bis ins kleinste Detail und ermöglicht es Ihnen, selbst geringfügige versteckte Schäden zu bestimmen, die mit Standard-Fluoroskopie oder Arthrographie, Ultraschall, MRT, CT und anderen gängigen bildgebenden Verfahren nicht erkannt werden können.

Die Methode wird nicht nur als diagnostisches Instrument, sondern auch als Behandlungs- und Rehabilitationstaktik eingesetzt. Nachdem bestimmte Verletzungen der Knorpeloberfläche festgestellt wurden, kann der Arzt diese sofort beseitigen. Er führt chirurgische Manipulationen durch einen zusätzlichen Einschnitt (ca. 6 mm groß) mit mikrochirurgischen Instrumenten durch, während er den gesamten Vorgang mit Blick auf den Monitor durchführt.

Arthrotomie

In der Chirurgie des medizinischen Zentrums wenden sie an einigen Stellen noch die Methode der offenen Operationen an – die Arthrotomie. Bei dieser Methode wird die Gelenkkapsel vollständig geöffnet. Im Vergleich zur Arthroskopie wird das Gelenk durch den Eingriff stärker verletzt und der Blutverlust steigt.

Nach Durchführung der notwendigen Manipulationen wird das Bein für 2-3 Wochen in einen Gipsverband gelegt. Eine längere Immobilität nach der Operation wirkt sich natürlich auf das Knie aus: Nach dem Entfernen des Gipsverbandes muss das Kniegelenk lange entwickelt werden. Arbeitsfähigkeit nach Arthrotomie frühestens 1,5 – 2 Monate, körperliche Aktivität auf sechs Monate begrenzt.

Am häufigsten wird die Arthrotomie verwendet, um die Gelenkhöhle zu reinigen. Im Inneren kann sich eitriges Exsudat oder kleine Partikel des Gelenks selbst befinden. Die Anhäufung der letzteren führt zu Steifheit in den Bewegungen des Gelenks.

Dabei kann der Arzt nicht nur krankhafte Ansammlungen, sondern auch erkrankte Knorpelfragmente (zum Beispiel durch Tuberkulose oder Krebs befallen) entfernen. Es ist sogar möglich, Luxationen zu reduzieren, auch angeborene.

Die Wirkung ist wie folgt: Beseitigung von Schmerzen und Entzündungen, Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit.

Das Verfahren ist für die Behandlung von Schulter-, Ellbogen-, Handgelenk-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenken vorgeschrieben. Jeder von ihnen arbeitet anders.

Techniken ausführen:

  • Es wird die Langenbeck-Technik verwendet. Der Patient liegt auf dem Rücken mit einer Rolle unter dem operierten Gelenk. Ein Einschnitt wird 9–10 cm vom vorderen Segment des Akromialfortsatzes des Schulterblatts entlang des M. deltoideus vorgenommen. Dann werden die Muskeln zur Seite verlagert und die Gelenkkapsel entlang der Sehne eröffnet.
  • Der Ellbogen wird in einem Winkel von 135 Grad gebeugt, sodass die Innenseite des Unterarms Kontakt mit dem OP-Tisch hat. Ein paar cm oberhalb des lateralen Epicondylus wird ein S-förmiger Schnitt gesetzt, der sich bis zum Radius mit dem Übergang zur Ulna erstreckt. Der Muskel wird eingeschnitten, und dann wird die Gelenkkapsel durchtrennt.
  • Es wird das Langenbeck-Verfahren verwendet. Zunächst wird ein Schnitt von der Mitte der Ulnarkante des Bikarpalknochens vorgenommen und durch das Handgelenk bis zum Unterarm fortgesetzt.
  • Hüfte. Ein Einschnitt (5–6 cm) wird vom oberen vorderen Beckenknochen nach unten entlang des Muskels vorgenommen, der an der Spannung der breiten Faszie des Oberschenkels beteiligt ist. Dann wird ein Einschnitt in die Faszie gemacht und der Gesäßmuskel wird nach hinten zurückgezogen.
  • Der Patient liegt mit gebeugtem Knie auf dem Rücken. Ein Schnitt wird auf beiden Seiten 1-2 Zentimeter von der Patella entfernt vorgenommen. Dahinter wird ein halber Zentimeter vom Schnittpunkt der horizontalen und vertikalen Fibula entfernt ein Einschnitt vorgenommen.
  • Knöchel. 5-6 cm über dem Knöchel wird ein Schnitt gemacht, dann wird er entlang der Oberfläche des Schienbeins bis zum Fußrücken „geführt“. Die Weichteile werden präpariert, Sehnen und Daumenstrecker werden zur Seite zurückgezogen, was ausreicht, um den Gelenkspalt freizulegen.

Einige der vorgestellten Techniken sind relativ einfach durchzuführen, andere sind schwieriger (bei Arbeiten mit dem Hüftgelenk). Die Wahrscheinlichkeit postoperativer Komplikationen hängt auch von der Komplexität der Arthrotomie ab.

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